Adolar - Heißer Draht ins Jenseits

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Die ungarische Trickfilmserie "Heißer Draht ins Jenseits" ist der Vorläufer von "Adolars phantastische Abenteuer". Im Mittelpunkt steht die Budapester Familie Mézga. Vater Géza, Mutter Paula (geb. Rezevits), die Kinder Adolar und Christa, der Hund Schnuffi und die Katze Mausi sowie der unwirsche Nachbar Dr. Máris. Außerdem besitzt Familie Mézga noch einen bärtigen, 186jährigen Nachfahren im 30. Jahrhundert, der in einem pilzförmigen Haus wohnt. Durch Zufall entdeckt Adolar eine Möglichkeit, mit dem Ur-Ur-Enkel Kontakt aufzunehmen. Eigentlich will Adolar ein Funkgerät zusammenbauen. Mit Hilfe eines alten Radios, einem Regenschirm als Antenne und Schnuffis Ohr zum Erden, gelingt es ihm, nachdem er die Frequenz moduliert hat, mit Hilfe eines Schlags auf das Sende-Gerät, den Kontakt in ferne Zukunft herzustellen. (Quelle: www.zeichentrickserien.de)

Rated with 8.3/10 by 3 users
Episode Description

1

Service per Lichtpost

Als ein defekter Fernseher Familie Mézga die Freude auf einen Krimi verdirbt, ruft Vater Géza seinen Ur-ur-ur Enkel "MZ-per-X" um Hilfe: Da es solche Flimmerkisten in der Zukunft nicht mehr gibt, konstruiert MZ-per-X unter Zuhilfenahme alter Lexika, ein Gerät, daß einem Fernseher ähnelt, aber die Fernsehstars leibhaftig in die Wohnstube zaubert. Doch die Freude währt nur kurz: Der per Lichtpost zugestellte 3D-Fernseher setzt während einer Sendung über Bewässerungstechnik, das komplette Haus unter Wasser...

2

Delikatessen

Géza hat seiner Familie frischen Fisch versprochen. Doch das Angelglück ist ihm nicht hold, und er kommt mit leeren Händen nach Hause. Dort erwartet Paula bereits Gäste zum Essen. Géza ist im Zugzwang und ruft in der Not seinen Nachfahren in ferner Zukunft. Das üppige Abendmahl, daß sich Géza vorgestellt hat, kommt in Form von kleinen bunten Pillen. Die Besucher kommen schnell auf den Geschmack der futuristischen Delikatessen und verspeisen eine Tablette nach der anderen. Mit verheerendem Ergebnis: Nach nur wenigen Minuten schwellen die Bäuche der Tafelnden immens an...

3

Mit Überschall zur Hochzeit

Familie Mézga wird auf einer Hochzeit erwartet, doch das Auto versagt den Dienst. Als ein vermeintlicher Mechaniker den Wagen in alle Einzelteile zerlegt, wird MZ-per-X in die Pflicht genommen. Dieser schickt seinen Vorfahren einen futuristischen Minimotor, der für 30 Jahre Antrieb bietet und über moderne Radartechnik verfügt, so daß Unfälle unmöglich scheinen. Mit Überschall rasen die Mézgas los, um doch noch pünktlich die Hochzeit zu erreichen. Doch das Wunderauto hat seine Tücken! Das bekommen die Mézgas zu spüren, als sie mit voller Geschwindigkeit auf die Hochzeitsgesellschaft zusteuern...

4

Wunschwettergenerator

Familie Mézga möchte die Ferien auf dem Campingplatz verbringen. Doch das Gepäck ist zu schwer, und die Abreise mit dem vollbeladenden Motorrad misslingt. Auch das Wetter lässt zu Wünschen übrig. MZ-per-X im 30. Jahrhundert soll helfen: Er schickt per Lichtpost eine Wettervorwahlautomatik. Damit kann das Wetter nach Wunsch beeinflusst werden. Am Reiseziel angelangt wird das Wunschwettergerät sofort auf Sonnenschein programmiert, und nur wenige Minuten später bricht brütende Hitze über die Camper hernieder. Als Géza das Klima zu korrigieren versucht, stürtzt er die Urlauber von einem Wetterextrem ins nächste...

5

Hilfe, Roboter

Als bei der Ofenreinigung durch den Schornsteinfeger das Wohnzimmer verschmutzt wird, kommt es zum Ehestreit. Da niemand sauber machen möchte, wird MZ-per-X zur Hilfe gerufen, der seinen Altvorderen einen kleinen nützlichen Roboter aus der Zukunft schickt, der die Wohnung auch im Nu in Ordnung bringt. Leider scheint die neue Haushaltshilfe einige Anweisungen mißzuverstehen, so stürzt der Roboter die Mézgas weiter ins Chaos. Géza ruft erneut MZ/X...

6

Feuerwasserplanet

Um seiner Familie einen ganz besonderen Urlaub zu bieten, ruft Géza MZ-per-X. Der erkrankte Ur-Ur-Ur-Enkel schickt den Mézgas einen Konstantoxidatortainer ("einen Behälter, der einen Generator zur Erzeugung einer gleich bleibenden Sauerstoffatmosphäre beherbergt"). Dieser Sauerstoff-Ballon dient als Transportmittel zu den Sternen, wo bereits ein Raumschiff auf Familie Mézga wartet, um sie auf einen nahe gelegenen Planeten abzusetzen. Doch das gedachte Urlaubsparadies erweist sich alles andere als gastlich. Noch während eines Picknicks bemerken die Urlauber, daß sie nicht die einzigen Lebewesen auf dem Planeten sind...

7

Allzu schlau ist ungesund

Christa droht sitzen zu bleiben. Da niemand ihr zu helfen vermag, wird MZ-per-X bemüht. In ferner Zukunft lernt man während des Schlafs. Zur Unterstützung dieser Lernmethode schickt der Nachfahre einen "Gehirnwasserbeschleuniger". Beim Zusammenmischen fällt Géza das Elixier zu Boden. Hund Schnuffi und Katze Mausi nehmen sich der Wunder-Mixtur an. Fortan können die Tiere schöngeistig sprechen. Um die Fabeltiere der Öffentlichkeit vorzustellen, fährt Familie Mézga zu einem wissenschaftlichen Symposium, aber niemand nimmt den sprechenden Schnuffi ernst. Als Géza die Tiere einem Zirkusdirektor vorstellen möchte, erlischt plötzlich die Wirkung des wundersamen Elixiers...

8

Zeitversetzer

Während einer Burg-Ruinen-Besichtigung gräbt Schnuffi wertvolle Münzen aus. Familie Mézga ist begeistert und beginnt nach weiteren Münzen zu forschen, wird dabei jedoch vom Sicherheitsdienst vertrieben. Zuhause angekommen bittet Géza seinen Ur-ur-ur-Enkel um Hilfe. Der soll ihm etwas zusenden, um unbemerkt die Schatzsuche fortsetzen zu können. MZ-per-X schickt seinen Ahnen den "Zeitversetzer", der es ermöglicht, 30 Minuten in der Vergangenheit zu verbringen. Familie Mézga unternimmt daraufhin eine Reise ins 13. Jahrhundert. Doch die Schatzsuche gestaltet sich schwierig. Die Ritter und Bewohner der Burg verteufeln die Zeitreisenden, die mit der Kleidung des 20sten Jahrhunderts und ihrem Auto daher kommen. Vor dem Richtblock kniend und auf dem Scheiterhaufen stehend, scheinen die Stunden der Familie gezählt...

9

Der Willenskraftverstärker

Vater Géza kann sich kaum noch durchsetzen, weder im Beruf noch in der Familie. MZ/X muss helfen. Er schickt Géza einen Apparat, mit dessen Hilfe sich andere Menschen willenlos steuern lassen. Dank des Willenskraftverstärkers gelingt es Géza, die widerspenstige Familie zu zähmen. Dem starrköpfige Nachbarn, werden zwei teure Whisky-Flaschen und dem Chef eine üppige Gehaltserhöhung abgetrotzt. Als Géza sich zum Opern-Star aufschwingen will, um dabei den Applaus des Publikums zu steuern, wird ihm das Gerät auf der Bühne vom Kopf gerissen. In letzter Sekunde kann Paula ihren Ehemann aus dem Theater retten.

10

Ein Supertreibhaus

Der Kleingarten der Familie Mézga bringt keine Erträge. Das Obst ist voller Maden. MZ-per-X schickt ein futuristisches Garten-Gerät aus dem 30. Jahrhundert, daß fortan das Obst und Gemüse hegt und pflegt, es düngt und spendet künstliches Sonnenlicht. Hermetisch abgeschlossen, wächst in dem Treibhaus alles innerhalb kurzer Zeit. Riesenfrüchte reifen heran. Als die Ernte beginnt ist die Überraschung groß. Nicht nur die Früchte sind gewachsen, auch das Ungeziefer...

11

Unsichtbare Halbheiten

Nach Streit mit der Familie macht sich Adolar unsichtbar und verschwindet spurlos. Die Eltern sind ratlos. Erst als sie MZ/X um Hilfe rufen, kommen sie hinter Adolars Geheimnis. Sie bestellen die gleichen Unsichtbarkeitspillen. Weil sich Géza und Paula eine Pille teilen, werden sie nur zur Hälfte unsichtbar. Dies erschwert die Suche nach ihrem Sohn erheblich...

12

Beat im Rinderstall

Statt Mathe zu pauken, vertreibt sich Christa die Zeit im Beat-Club. Géza ist empört, wird jedoch sanftmütig, als er im Club den Sohn des Generaldirektors seiner Firma entdeckt. Da von der Tochter keine mathematischen Wunder zu erwarten sind, soll sie sich ganz der Beat-Musik widmen. Eine Idee des Vaters, daß Kühe bei Musik mehr Milch geben, wird mit Intensität in die Tat umgesetzt. Der Erfolg bleibt aus. Die Kühe haben kein Rhythmus-Gefühl. Sie zertrümmern die Tontechnik und laufen davon. Da eine Party bei der Familie bevorsteht, muss MZ-per-X einen neuen Verstärker für die Hausmusik spendieren. Dieser Verstärker hat es jedoch in sich und bringt durch seinen starken Druck die Wände des Hauses zum Wanken.

13

Das Haus ihrer Träume

Mutter Paula hat Geburtstag. Um ihre Gäste angemessen zu begrüßen, wünscht sie sich vom Wunder bringenden Ur-ur-ur-Enkel ein neues Haus. Für MZ-per-X eine Kleinigkeit. Doch das technisch vollendet und perfekt durchkonstruierte Klein-Haus bringt Familie Mézga jedoch in peinliche Verlegenheit: Es liegt keine Gebrauchsanweisung bei, und so lösen die vielen Schalter haarsträubende Turbulenzen aus...