Amerikas Albtraum - Die gefährlichsten Serienkiller der USA

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Die gefährlichsten Serienkiller der USA ist eine Dokumentation die zeigt, wie die Polizeibeamten von New York City Tag und Nacht arbeiteten, um den Serienmörder auf die Spur zu kommen und schließlich festzunehmen. Sie töten aus Perversion, Hass, Wahnsinn Serienkiller. Ihre Verbrechen sind unvorstellbar grausam. Dabei handelt es sich oft um in sadistischer Weise verübte Taten, die eine spezifische Signatur aufweisen. Warum wird ein Mensch zum Serienmörder? Anhand der Berichte von Augenzeugen, ermittelnden Beamten, Forensikern und der Mörder beleuchtet diese zehnteilige Dokumentarserie die gefährlichsten Männer Amerikas.

Episode Description

1

David Berkowitz

Zwischen 29. Juli 1976 und 31. Juli 1977 hinterlässt David Berkowitz eine Blutspur des Grauens in New York: Er tötet sechs Menschen und verwundet eine große Anzahl weiterer Opfer. Vor allem auf junge Paare hat es der 24-Jährige abgesehen. Ihnen lauert Berkowitz auf, um sie dann eiskalt zu erschießen. Die Dokumentation zeigt, wie die Polizeibeamten von New York City Tag und Nacht arbeiteten, um den Serienmörder auf die Spur zu kommen und schließlich festzunehmen.

2

Ted Bundy

Theodore Ted Bundy alias The Campus Killer tötete zwischen 1974 und 1978 mindestens 28 junge Frauen und Mädchen in verschiedenen US-Bundesstaaten. Immer wieder gelang es dem charmanten Bundy, Frauen zu überreden, ihn an abgelegene Orte zu begleiten. Dort schlug oder würgte er seine Opfer in der Regel bis zur Bewusstlosigkeit, um sie anschließend zu vergewaltigen und zu töten. 1989 wurde Ted Bundy in Florida hingerichtet, doch die Erinnerung an seine Gewalttaten lebt weiter.

3

Gary Ridgway

Fast 20 Jahre lang beschäftigte der Fall Green River Killer die Polizei in Seattle/Washington. Zwischen 1982 und 2001 hatte der Serienmörder 48 Frauen erwürgt, meist Prostituierte. Als Gary Ridgway 2001 gefasst wurde, offenbarte er, dass er nur deswegen so viele Prostituierte aufgriff, weil er dachte, dass er so viele von ihnen töten könne wie er wolle ohne erwischt zu werden. 2003 wurde Gary Ridgway zu lebenslanger Haft verurteilt.

4

Richard Ramirez

Im Sommer 1985 machte sich Richard Ramirez auf den Weg nach Los Angeles, um bei wohlhabenden Bürgern einzubrechen, sie zu töten und dann eine zeitlang in ihren luxuriösen Häusern zu leben. Er machte bei seinen Auserkorenen keinen Unterschied ob sie männlich oder weiblich, jung oder alt waren, wobei die Brutalität, mit der er seine weiblichen Opfer niederstreckte, besonders abscheulich war. Ramirez ermordete 14 Menschen, ehe er im August gefasst werden konnte.

5

Kenneth Bianchi und Angelo Buono

Zwischen Oktober 1977 und Februar 1978 wurden zehn junge Frauen tot in und um Los Angeles gefunden. Erst ein Jahr nach dem letzten Mord konnte die Polizei den so genannten Hang-Würger entlarven. In hartnäckiger Kleinarbeit schafften es die Polizeibeamten, das Puzzle an Einzelindizien zusammen zu setzen und damit dem Verbrechen auf den Grund zu gehen. Es waren zwei Mörder: der Sicherheitsmann Kenneth Bianchi und sein Cousin Angelo Buono.

6

John Muhammad und Lee Malvo

John Muhammad and Lee Malvo hatten ihren Wagen derartig umgebaut, dass einer der beiden im Kofferraum liegend auf Personen schießen konnte. Im Oktober 2002 schossen sie wahllos auf Passanten und töteten dabei 10 Menschen und verletzten drei weitere Personen. Ihre Taten sorgten für helle Aufregung unter der amerikanischen Bevölkerung. Die Fahndung gestaltete sich äußerst schwierig, da aufgrund der zufälligen Opferwahl kein Motiv erkennbar war.

7

Andrew Cunanan

Andrew Phillip Cunanan (* 31. August 1969 in National City, San Diego County, Kalifornien; † 23. Juli 1997 in Miami, Florida) war ein sogenannter Rauschmörder aus den Vereinigten Staaten und Nummer 449 auf der Liste der zehn meistgesuchten Flüchtigen des FBI. Sein Amoklauf kostete fünf Menschen das Leben. Prominentestes Opfer war der Modedesigner Gianni Versace. Am 26. April 1997 flog er nach Minneapolis, wo ihn der Architekt David Madson abholte und zu seiner Wohnung mitnahm. Zur Klärung der Situation traf kurz danach auch Jeff Trail in der Wohnung ein. Ein Streit brach aus. Nachbarn berichteten, dass um etwa 21.45 Uhr der Lärmpegel deutlich anstieg. Aus dem Streit entstand ein Kampf und Cunanan schnappte sich aus einer Küchenschublade einen schweren Fäustel, den er Jeff Trail immer wieder auf den Kopf schlug (je nach Bericht 25 bis 30 mal). Madson half Cunanan, die Leiche in einen Teppich zu wickeln, wo sie für die nächsten zwei Tage blieb. Da Madson unentschuldigt der Arbeit ferngeblieben war, forschte sein Vermieter nach. In der Wohnung entdeckte er zuerst die Blutflecken und schließlich auch den Körper von Trail. Cunanan und David Madson flüchteten daraufhin, wobei Cunanan eine halbautomatische Taurus Kaliber .40 S&W von Trail mitnahm. 45 Meilen nördlich von Minneapolis erschoss er auf einer Landstraße Richtung Duluth auch David Madson, dessen Leiche am 29. April von der Polizei gefunden wurde. Am Abend des 3. Mai 1997 traf Cunanan auf sein nächstes Opfer, den 72-jährigen Lee Miglin. Die Polizei vermutete, dass er Miglin mit der Waffe in die Garage zwang, dort mit einer Baumschere auf ihn einstach, ihm mit einer Metallsäge den Hals aufschlitzte und ihn schließlich mit dem Lexus des Opfers mehrmals überrollte. Mit diesem Auto setzte er dann auch seine Flucht fort. Nachdem die Tat entdeckt worden war, setzte ihn das FBI sofort auf die Liste der zehn meistgesuchten Flüchtigen. Da Cunanan das Mobiletelefon des Autos verwendete, konnte ihn die Polizei orten und warnte die Bevölkerung auf seiner Strecke. Daraufhin entfernte er das Telefon und tauchte unter. Die nächsten Tage versteckte er sich am Finn's Point National Cemetery in Pennsville (New Jersey). Am 9. Mai 1997 entdeckte er vor dem Friedhof den 45-jährigen William Reese, dem er die Autoschlüssel zu seinem Pickup abnahm und dann erschoss. Die Polizei war ratlos. Sie wussten zwar, wer der Täter war, aber da sie kein Motiv ermitteln konnten, wussten sie auch nicht, wohin Cunanan sich wenden würde. Der fuhr derweil mit dem Truck nach Florida. Am 10. Mai 1997 kam er in Miami an, wo er im Normandy Plaza Hotel eincheckte. Hier versteckte er sich zwar nicht, ging sogar trotz Polizeikontrollen verkleidet in Schwulen-Clubs, verhielt sich jedoch die nächsten Wochen ruhig. Die Villa von Gianni VersaceAm Morgen des 15. Juli 1997 folgte er Gianni Versace von einem Kaffeehaus zu dessen Wohnung. Als der Designer das Tor zu seinem Grundstück öffnete, trat Cunanan hinter ihn und schoss ihm zwei Kugeln in den Kopf. Nach dem Mord und dem entsprechenden Medienecho startete das FBI eine Hetzjagd. Hunderte Agenten wurden nach Miami geschickt und die örtliche Polizei widmete sich ebenfalls fast ausschließlich diesem Fall. Dabei wurde auch festgestellt, dass Cunanan mehrmals fast entdeckt worden wäre. Ein Kellner hatte ihn erkannt und den Notruf angerufen. Währenddessen verließ Andrew jedoch das Lokal. Sieben Tage vor dem Mord an Versace musste er in einer Pfandleihe eine Uhr von Lee Miglin versetzen. Dafür musste er seine wahre Identität auf einem Formular angeben, das an die Polizei weitergeleitet wurde. Dort jedoch blieb es bis Stunden nach seinem letzten Mord unentdeckt liegen. Bei der folgenden Durchsuchung seines Hotelzimmers erhielten sie vom Hotel die falsche Zimmernummer. Bis der Irrtum aufgeklärt worden war, war Cunanan längst geflüchtet. Erst acht Tage später, am 23. Juli 1997, wurde Cunanan entdeckt. Ein Verwalter kontrollierte die Hausboote am Indian Creek Canal und entdec

8

Charles Manson

Sein Name ist in den USA ein Synonym fuer das Boese: Charles Manson, der ehemalige Anfuehrer der Manson Family, die 1969 für zahlreiche Morde verantwortlich war. Der Tatort: Prominenten-Villen in Hollywood. In mehreren Aktionen drang Manson mit seinen Sektenmitgliedern in die Wohnhaeuser von Beruehmtheiten, wo sie ein grausames Blutbad veranstalteten.

9

Henry Lee Lucas

Mitte der 1980er Jahre stellt sich Henry Lee Lucas der Polizei und gesteht drei brutale Morde und ein gutes Dutzend anderer Toetungen. In unzaehligen Vernehmungen gibt er Details von Verbrechen bekannt, die zu mehr als 200 Mordfaellen landesweit fuehren - eine nicht vorstellbare Anzahl an grausamen Bluttaten des wohl gefaehrlichsten Serienmoerders in der amerikanischen Geschichte.

10

Charles Whitman

Charles Joseph Whitman galt als Musterschueler und war im Baseballteam seiner katholischen Schule beliebt. Doch am 1. August 1966, mit 25 Jahren, tötete er brutal seine Mutter und seine Ehefrau, um danach schwer bewaffnet vom Glockenturm der Texas Universitaet weitere 14 Menschen zu toeten und 31 Studenten und Lehrer zu verwunden. Seine unvorstellbar grausame Tat hat die Methoden der Verbrechensvorbeugung in Amerika entscheidend beeinflusst.