Augsburger Puppenkiste - Wir Schildbürger

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In der Stadt Schilda wächst der Zorn der weiblichen Bevölkerung, denn mal abgesehen vom Stadtschreiber, dem Pfarrer und dem Torhüter sind alle Männer der Stadt auf Reisen. Dies liegt daran, dass die Schildbürger sich weltweit eines ausgezeichneten Rufes erfreuen und daher von den hohen Herren anderer Länder in ihre Dienste aufgenommen wurden. Da die Frauen von Schilder jedoch nicht länger auf die Gegenwart ihrer Männer verzichten wollen, drohen sie diesen mit Scheidung. Freilich kommen die Männer sofort zurück und beraten sogleich, was zu unternehmen sei, damit sie in Frieden in Schilda bleiben können. Der Schweinehirt Georg Christian Trölsch hat die rettende Idee: Da die Klugheit und das Geschick der Schildbürger der Grund für ihre Abwesenheit war, beschließt man, sich fortan närrisch und dumm anzustellen. So dürfte kaum ein fremder Herr Interesse daran haben, einen Schildbürger an seinen Hof zu holen … Und so geschieht es, dass die Schildbürger fortan die größten Dummheiten begehen, die je ein Mensch erlebt hat. (Text: Matthias Böttger)

Episode Description

1

Die Weisen von Schilda

2

Wie die Schildbürger ein Rathaus bauen

3

Das Salzkraut

4

Vom Schweinehirt zum Bürgermeister

5

Der Besuch des Kaisers

6

Ein Pelz für die Frau Bürgermeisterin

7

Wenn ein Schildbürger den Kopf verliert

8

Die große Wurst

9

Wo ein Schildbürger das Herz hat

10

Die versenkte Glocke

11

Der Fremde mit der Schere

12

Träume einer Schildbürgerin

13

Der Maushund