Bob Ballards - Reich der Tiefsee

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Die Ozeane bedecken 71 Prozent der Erdoberfläche. Doch erst fünf Prozent ihrer Unterwasserwelt gelten heute als erforscht. Bob Ballard, einer der renommiertesten Meeresforscher unserer Zeit, will das ändern. Ihn interessiert alles, was es unter der Oberfläche zu erforschen gibt, von alten Schiffswracks über die Überreste versunkener Kulturen bis hin zu unbekannten Lebewesen. Und er ist überzeugt: Es stehen gigantische Entdeckungen bevor.

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Deep Secrets: The Ballard Gallipoli Expedition

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Vulkane der Tiefsee

Diese Expedition ist auch für einen erfahrenen Meeresforscher wie Bob Ballard eine Herausforderung der besonderen Art. Sie soll ihn an der Flanke des höchsten Berges der Welt hinab in unergründliche Tiefen führen. Die Rede ist selbstverständlich nicht vom Mount Everest, mit 8.848 Metern die höchste Erhebung an Land, sondern vom Mauna Kea. Der im Nordosten der Insel Hawaii aufragende erloschene Vulkan erreicht zwar „nur“ eine Höhe von 4.205 Metern über dem Meeresspiegel – doch unter Wasser kommen noch einmal weitere 6.000 Meter hinzu! Mit seinen 10.205 Metern ist der Mauna Kea der höchste Be …

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Wracks der Tiefsee

Dr. Robert Ballard ist der Indiana Jones der Tiefsee. Zahllose Wracks hat der Ozeanograph und Unterwasserarchäologe bereits entdeckt, darunter die „Titanic“ und die „Bismarck“. Seit über 50 Jahren geht der Amerikaner immer wieder auf Entdeckungstour und fördert regelmäßig Wracks ans Tageslicht. Im Mittelpunkt steht dabei das Interesse an vergangenen, manchmal auch im Wortsinne versunkenen Kulturen. Durch seine Arbeit entreißt Bob Ballard der Vergangenheit ständig neue Geheimnisse. Die so gewonnenen Erkenntnisse geben Antworten auf zahlreiche Fragen der Geschichte: Wer waren diese zum Teil s …

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Es lebt

Wie genau das Leben auf der Erde entstand, ist eine der großen unbeantworteten Fragen der Wissenschaft. Der Schlüssel zu ihrer Beantwortung könnte in den Tiefen der Meere verborgen sein – davon ist Bob Ballard überzeugt. Der weltbekannte Ozeanograph und Entdecker glaubt, dass das Leben dort entstanden sein könnte, wo Feuer und Wasser aufeinanderprallen: an unterseeischen Vulkanen. Lange galten sie als völlig lebensfeindlich, tatsächlich aber könnte gerade die Kombination aus konstanter Hitze und einem unerschöpflichen Vorrat aus dem Erdinneren strömender Mineralien für die Entstehung organischer Strukturen verantwortlich sein.

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Tücken der Ozeane

Auch im 21. Jahrhundert haben die Ozeane nichts von ihrem Schrecken verloren. Orkane, Seebeben oder Tsunamis lassen sich einfach nicht beherrschen. Gigantische Containerschiffe tänzeln wie Nussschalen auf haushohen Wogen, und ganze Landstriche an den Küsten werden immer wieder vom Meer überflutet – ohne dass der Mensch auch nur den Hauch einer Chance hätte, etwas dagegen zu tun. Bob Ballard erforscht die Tücken der Ozeane und versucht herauszufinden, wie sich die Verhältnisse in den schier endlosen Wasserwüsten verändern. Werden die Wellen tatsächlich immer höher? Verändern sich die Strömungsverhältnisse? Könnte es vielleicht so

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Übervölkerung

Im Laufe der vergangenen 100 Jahre hat sich die Weltbevölkerung verdreifacht. Die für Menschen nutzbare Fläche der Erde scheint ausgereizt. Vor diesem Hintergrund weisen manche Wissenschaftler und Politiker auf die Möglichkeit, den Mars zu besiedeln, um so einer Überbevölkerung Herr zu werden. Doch der bekannte Ozeanograph Bob Ballard ist davon überzeugt, dass die Lösung des Problems auf dem Blauen Planeten selbst zu finden ist. Er plädiert dafür, die Meere zu besiedeln. Hier scheint für die Zukunft vieles denkbar, zumal heute erst fünf Prozent der Unterwasserwelt als erforscht gelten dürfen. Ballard reist rund um die Erde, um he